Live

03.02.2018

Location: District 6 - Düsseldorf
Bands: Atrium Noctis, Soulslasher, MadneS
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> Tour- und Konzertdaten <

New CD

Datura Noir
Zerberons Erwachen
AD I
Leviathan
AD II
Die Nacht des Falken
ADE

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Medienentwicklung Christoph Abels

Reviews

 



Recording Lineup:
Hydra: Keyboards
Chim: Vocals
Scather: Gitarre
Sturm: Gitarre
Kalaschnikov: Bass
Fugger: Drums






Magazin:
Behind the Veil
Album: The Eyes Of Medusa [Self Financed]

While this German black metal act prepares their new third so far album, we have the chance to hear their second release “The Eyes Of Medusa” which was released last year. In this work Atrium Noctis has included nine tracks and almost fifty five minutes of pure atmospheric black metal music. Even if the band has only two studio releases they have already got three live DVD. Atrium Noctis is a really active band! Now musically, even if they walk in such an extreme metal path, they have achieved to add in their compositions many keyboards and have a great dark atmosphere while the black metal elements are always in the next corner in order to haunt your soul. I know that for the fans of old school black metal, the stuff from Atrium Noctis isn’t black metal but for the rest of us it is and the band gives us the chance to listen toan above average melodic black metal disc. I am really curious to hear their newest work, which probably will be ready in the end of this year. If you like CRADLE OF FILTH or DIMMU BORGIR then for sure you will adore Atrium Noctis and imagine they have more classical music elements inside their well worked compositions.

Bewertung: 7,5/10
Antonis Maglaras





Magazin: Arising Realm
Album: The Eyes Of Medusa [
Eigenproduktion]

Die seit knapp fünf Jahren bestehenden Atrium Noctis haben sich voll und ganz dem Black Metal verschrieben. Veröffentlicht wurde „The Eyes of Medusa“ aber schon im Jahr 2005 ! Für 2007 ist, sollte ich richtig informiert sein, der Nachfolger der mir vorliegenden CD geplant. Die Deutschen legen ein Höllentempo vor, alle Achtung. Gerade im Unsigned-Bereich ist so etwas nicht Standard. Doch zurück zur Musik, denn die ist äußerst gelungen. Dies überrascht wenig, hat doch Keyboarderin Hydra Gorgonia (der Name klingt gefährlich!) das ganze Material im Alleingang komponiert. Alle Songs sind überlang ausgelegt und bieten überdurchschnittlich gutes Schwarzmetall, dass sich sowohl an Szenegrößen wie Emperor, aber auch gelegentlich an Limbonic Art orientiert. „The Eyes of Medusa“ ist aber keinesfalls als Kopie eben genannter Bands zu verstehen, vielmehr versuchen die Jungs und das Mädl ihren eigenen Stil zu kreieren, der sich nicht nur auf eine Spielart des Black Metal versteift, sondern offen für neue und andere Einflüsse ist. Natürlich wird das Rad nicht neu erfunden, doch mit den hier vorliegenden Songs kann man mit Sicherheit bei Schwarzkittel- Trägern überzeugen.

Bewertung: 8/10
M.F.


Magazin: Regiomusic

Album: The Eyes Of Medusa [
Eigenproduktion]

Die 2002 gegründete Kölner Formation ATRIUM NOCTIS haben 2005 schon ihr zweites Full-Lenght Album veröffentlicht, das den Namen "The Eyes of Medusa" trägt. Die CD ist sehr proffessionel gestaltet: schickes 12-seitiges gelungenes Artwork, ein Booklet mit allen Texten und Bandfotos. Die CD klingt für eine Eigenproduktion sauber und druckvoll.
Die Musik der Fünfer kann man als Symphonic-Black Metal mit Gothic Einflüssen bezeichnen. Die Musik ist sehr keyboardlastig. Dunkle mystische Melodien erinnern stark an die früheren CRADLE OF FILTH und DIMMU BORGIR-Alben.
Die Musik ist meist im Mid-Tempobereich gehalten. Die Gitarren harmonieren gut mit den Keyboards, sind aber sehr einfach, eigentlich fast nur zur Begleitung und auch im Gegensatz zu dem Keyboard etwas zu leise abgemischt. Sänger Chim versucht mit seiner Stimme zu variieren, was ihm aber nicht ganz gelingt. Die Stimme ähnelt außerdem zu sehr an die Stimme von Dani von CRADLE OF FILTH.
Alle Texte sind auf englisch, Außnahmen sind die Schlusszeilen von "Chains of Red Ice", welche auf russisch gesungen worden sind und "Pandora's Kiss", ein Song, welcher mit einem deutschen Wortlaut ausklingt. Sehr überraschend bei den obengenannten Liedern ist im übrigen, dass die letzten Songs der CD teilweise mit schrägen Humppa-Elementen ausgestattet worden sind. Ein Stilbruch wenn man so will, Stücke, an die man sich erst gewöhnen muss, jedoch auch aufhören lassen.
Das letzte Stück "Ancient Whispers" mit schönen, traurigen Melodien auf der Akustikgitarre und mit gesprochenem Flüstergesang beendet das kurzweilige Album. Die CD im Allgemeinen ist sehr gelungen! Wünschenswert wäre es, dass die Musik in Zukunft eigenständiger wird. Auch, daß die Gitarren etwas mehr Akzente setzen und sich bei der nächsten Aufnahme dem Keyboard nicht unterordnen. Es sollte ja immer noch Metal sein! Wie der aktuelle Sänger Benni klingt kann ich nicht sagen, da ich noch keine Aufnahmen kenne.


Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich die neuen Stücke mit neuem Sänger anhören. Ein proffessionelles Video zum Song "Silencio" wurde zudem abgedreht, welches man hier sehen! Fazit: Fünf Punkte für "The Eyes of Medusa", 4 Punkte (von 6) für die Instrumentierung, ein Punkt für das Booklet und das Video.

 

Bewertung: 5/6
Evgenij /
31.03.2007



Magazin: Metallized.de

Album: The Eyes Of Medusa [Eigenproduktion]

Atrium Noctis haben ihren Undergrund-Status wohl entgültig satt; erfreuen uns die fleissigen Kölner um Bandchefin Hydra Gorgonia schon mit ihrem zweiten Album, nachdem man nach dem ersten Output sogar schon zwei DVDs auf den Markt geschmissen hat- und das alles in Eigenproduktion der 2002 gegründeten Schwarzwurzler, dies sei noch angemerkt. Ebenso kommt das Sextett sehr professionell herüber- schickt man mir doch eine gut produzierte und gepresste CD mit farbigen 8-Seiten Booklet und ansprechenden Artwork; ebenso lag für den Rezendenten eine zweiseitige Band-Info auf Hochglanzpapier gedruckt vor. Davon könnten sich das eine oder andere Label ruhig mal ein Scheibchen abschneiden. Der Silberling, welcher gerade wieder in meiner Anlage rotiert trägt den wohlklingenden Namen "The Eyes of Medusa" und lässt schon erahnen, dass nicht von eitel Sonnenschein erzählt, sondern sich in die Abgründe der menschlichen Seele gewagt wird, welche nunmehr in Form von Musik die metallische Welt erobern soll.

Stilistisch bewegen sich Atrium Noctis ganz klar in episch-sinfonischen Black- und Gothic-Gefilden, ohne jedoch stur im Fahrwasser von Dimmu Borgir und Cradle of Filth zu bleiben. Oft gelingen stilistische Ausbrüche und innovative Ideen, um die Neun Songs interessant und abwechslungsreich zu gestalten. Man legt Wert auf Tempi-Wechsel und Dynamik, welche mit schönen bombastisch anmutenden Melodie-Bögen verschmelzen und allen Tracks einen Hauch von Erhabenheit verleihen. Das Keyboard übernimmt grösstenteils die Melodie-Führung und steht klar im Vordergrund. Trotzdessen wird die Gitarrenarbeit nicht vernachlässigt, so dass sich Tasten und Saiten gut ergänzen bzw. miteinander harmonieren. Allerdings gehen mir einige Sounds der elektronischen Front im Laufe der zeit ein wenig arg auf die Nerven, die mich eher an die guten alten C64- bzw. Nintendo-Konsolen als an Yamaha, Korg & Co erinnern. Sie erscheinen mir platt und an manchen Stellen sehr dünn; meines Erachtens hätte ein wenig mehr "Echtheit" nicht geschadet. Ansonsten empfinde ich die Tastenarbeit mehr als gelungen. Ebenso erfreuen uns die Saitenzupfer mit dem einen oder anderen Solo, um der Keyboarderin mal eine wohlverdiente Pause zu gönnen und daran zu erinnern, dass keinesfalls nur Filmmusik mit Schlagzeug und Gesang gespielt wird.

Einen definitiven Sonderstatus erhalten ganz klar die Vocals. Sänger Benni keift, kreischt und ächzt in den variabelsten Tonlagen und gibt der Gruppe die ultimative eigene Note. Nicht seltern erinnert das Gekeife an Cradle of Filths Brüllwürfel Dani; jedoch behält Atrium Noctis´ Fronter diese Höhen nicht durchgängig bei und passt sich immer wieder prima der Grundstimmung der eh schon abwechslungsreichen Songstrukturen an.

Ein Anspieltipp wäre meinerseits der schnell gehaltene Song "Last Gate" welcher im Mittelteil einen sehr überraschenden Ausflug in Humppa/Ska- Gefilde mit Bläsereisatz macht, gepaart mit unheilvollem Gekeife. Dieses ist natürlich gewöhnungsbedürftig, aber trotzdem irgendwie orginell. Ebenso kann ich den Nachfolge-Song "Chains of red Ice" empfehlen, denn dieses Werk sticht ebenfalls hinaus- musikalisch wie auch aus der Gesamtatmosphäre: Finntroll/Kromlek paaren sich mit schweren Gothic/Black Metal- Elementen; der Song erscheint sehr eigen und ist auf seine Weise fast schon der fröhlichste Song auf dem ansonsten sehr düster gehaltenen Album.

Mein Fazit: Gut gespielter Melodic Black/Gothic Metal mit einigen stilistischen Überraschungen und gut umgesetzten Arrangements, was der Sache mehr Individualität verleiht. Ingesamt verschmelzen alle Elemente zu einem düsteren, fast schon morbid-schönen Gesamtwerk, welches nur so vor Würde strahlt. Für Freunde von der dunklen Seite des Tasten- Metals sind Atrium Noctis mehr als empfehlenswert. Leute mit Keyboard- Allergie sollten allerdings einen großen Bogen machen.

Bewertung: 8,5/10
Sayarin /
13.11.2006

 

Magazin: Metalglory Magazine
Album: The Eyes Of Medusa [Eigenproduktion]

Die selbstproduzierte CD der Kölner Epic-Black-Metal-Band ATRIUM NOCTIS (gegründet 2002) fesselte mich von Beginn an und ließ mich fortan eine Weile nicht mehr los.
Drei Gründe waren dafür maßgeblich: Zum ersten ist der Gesang bei mir immer essentiell; bei Benny von ATRIUM NOCTIS fehlt es hier an nichts – die Mischung zwischen Gekeuche und Gekeife stimmt; zudem sind die audrucksstarken Vocals souverän genug auch mal cleane Parts zu meistern. Zweitens nahmen mich die vornehmlich im Midtempobereich angesiedelten durchwegs choreographieartig durcharrangierten Kompositionen mit viel Emotion und keyboardlastigem Pathos auf Anhieb gefangen – auch hier macht es die Mischung ! Und last but not least ist die Produktion für ein selbstproduziertes Album mehr als gelungen: Druckvoll, mächtig und dabei gleichzeitig filigran und transparent präsentieren sich auf nahezu einer Stunde die Augen der Medusa ...... und so lasset uns abdriften in ihr dunkles Schattenreich: ... „The Eyes Of Medusa” entfaltet seine ganze sinistre Kraft aber erst nach mehrmaligem An- bzw. bei genauem Hinhören, denn nur dann offenbaren sich weitere Kammern einer verborgenen Welt, wie der dezente Einsatz filigraner Klavierpassagen sowie weitere klassische Elemente, durchaus schnellere rohere Abschnitte mit Keifgesang (‚Snow On The Epitaph’), Folk-Humppa-Elemente (sehr überraschend !) bei ‚Last Gate’ bzw. ‚Chains Of Redice’, von einer Mischung aus Zither- und Spinettklängen stilvoll untermalter sehr stimmungsvoller Sprechgesang (‚Ancient Whispers’) und schwelgerisch-stimmungsvolle Soundtrackatmosphäre immer mal wieder zwischendurch.

Ich muß mir unbedingt den Backkatalog von ATRIUM NOCTIS mit immerhin drei DVDs (!!! – siehe Diskographie) besorgen. Fazit: Ein wundervolles Kleinod episch-schwarzmetallischer Kunst – eine melancholiche Reise in ein anderes düsteres Universum – 8 Punkte.

Bewertung: 8/10
Warmaster / 08.11.2006

  Magazin: Terrorverlag
Album: The Eyes Of Medusa [Eigenproduktion]
 
Sehr professionell aufgemacht und mit einem ordentlichen Sound kommt die neue Eigenproduktion der Atmospheric Black Metal Band ATRIUM NOCTIS daher. In einem dicken Booklet darf der Hörer die Geschichten mitlesen, die einem die junge deutsche Band hier erzählt. Denn genau das sind die Songs auf ,The Eyes of Medusa".
Die sehr keyboardlastigen Kompositionen entführen eine in mystische Dimensionen und erzählen düstere Geschichten aus anderen Welten. Musikalisch halten sich ATRIUM NOCTIS zum Großteil im Midtempo auf, und die Melodie wird ganz deutlich von Tastenfrau Hydra Gorgonia vorgegeben. Die Gitarren sind oft zum Großteil nur begleitend aktiv. So fallen die Songs meist sehr orchestralisch aus. Zieht die Band das Tempo mal etwas an und lässt die Gitarren etwas dicker kreisen (,Snow of thy Epitaph" oder auch ,Last Gate") kommen Erinnerungen an CRADLE OF FILTH hoch, was vor allem noch durch den noch höher kreischenden Sänger Benny verstärkt wird. Aber wie schon angedeutet sind solche Ausflüge etwas zu rar, obwohl es dem Sound eigentlich gut steht. So wirken Lieder wie ,Tauris" oder ,Day of Rebirth" mit ihrem teils schleppenden Sound etwas langatmig, Uptempo-Tracks à la ,Pandora's Kiss" dagegen können einen schon deutlich mehr mitreißen. Gut kombinieren kann das alles ,Silencio", wo man die symphonischen Parts schön mit fetten Gitarren verbindet und sowohl getragene Passagen als auch schnellere Phasen verwendet.
Bei diesem Song zeigt auch Benny, welch vielseitiger Sänger er sein kann und setzt sowohl düstere Worte als auch fiese Krächzer gut platziert ein. Meiner Meinung nach könnten ATRIUM NOCTIS mit ,Silencio" ihren Sound gefunden haben, denn dort verbindet man fast optimal alle vorhandenen Facetten. So darf man sicherlich gespannt sein, welchen Pfad das Quintett als nächstes einschlagen wird.

Bewertung: Keine
 Fafnir / 02.05.2006



Magazin: Speed of Light
Album: The Eyes Of Medusa [Eigenproduktion]

Diese CD ist also eine harte Nuss. Man kann sie schwer beschreiben und bewerten und sie ist nicht für den Alltag bestimmt (kein „Gassenhauer“). In diesem Genre ist es nicht geläufig, doch wenn man viel experimentiert, kann man so etwas wie „The Eyes of Medusa“ erschaffen. ATRIUM NOCTIS aus Deutschland spielen symphonischen Black Metal. Eine Gattung, die leicht „ins Ohr“ geht, und wo nicht viel Neues passiert. ATRIUM NOCTIS hat sich jedoch dafür entschieden, dass es wohl (fast) alles verwendet, was im symphonischen Black Metal verwendet worden ist und es zusammenmixt. Das erste Stück „Zerberon“ ist also ein atmosphärisches Epos in einem nicht gerade schnellen Tempo, wo es mehr um die Atmosphäre als um Metal geht. Das Tempo wie bei THERION, die „Schwärze“ wie von den Italienern GRAVEWORM (ähnlich). Im zweiten Stück „Snow on thy Epitaph“ haben wir CRADLE OF FLTH. Auch der Gesang ... Dann zirkuliert es irgendwo zwischen GRAVEWORM-Stil, CRADLE/DIMMU und gothic symphonischen Black Metal. Es wird immer technisch korrekt gespielt und die Band will niemanden kopieren. Vorrangig ist die Atmosphäre (das ist sehr wichtig). Die Band hetzt nicht (es finden keine Klaviatur-Stürme statt, und schnellere Passagen dauern selten lange) ATRIUM NOCTIS spielt aber kein black/doom metal wie z. B. UNHOLY u. ä. Es ist black, aber gewiss nicht auf das Tempo ausgerichtet. Als würde die Band etwas Angst davor haben (oder schaffen sie es technisch nicht, so schnell zu spielen?) Das Tempo ist also eher rollend. Erst das sechste Stück „Last Gate“ erklingt etwas schneller mit einem moderaten Death-Gesang. Es schließt aber mit einer originellen Melodie ab, wie von „nikoho“. Das nächste Stück „Chains of red Ice“ ist wiederum etwas durchsetzt mit Folk-Rhythmen, ich dachte schon es wird ziemlich „finnisch“, doch zum Schluss wird es wieder atmosphärisch black. Das Ausspielen auf der Klaviatur klingt wie „od kolotocov” bzw. KORPIKLAANI. Das ganze Album ist ziemlich pompös. Im ganzen hat die CD eine besondere Atmosphäre und hohe Originalität. Schließlich ist es nicht der Stil von CRADLE/DIMMU noch von „vampire metal“, keine Spur von power metal oder reinem Gothic. Es ist so seltsam, von allem etwas. Immer symphonisch, fast immer im gleichen Tempo. Es ist die zweite CD dieser Deutschen und wenn ich ein Label hätte, würde ich sie nehmen. „The Eyes of Medusa“ ist ein gutes, aber ein „schweres“ symphonisches Blackmetal-Werk. Neben der ziemlich häufigen „Langsamkeit“ und einigen komplizierten Übergängen hat es keinen Fehler. Wirklich sehr interessant als Ganzes! Etwas schneller ist nur der vorletzte Song „Pandora’s kiss“. Das Keyboard ist das ausdruckstärkste Instrument in der Musik dieser Deutschen.

 Bewertung 8/10
Mato Kimlicka / 2005

 

Magazin: Mordor Magazin
Album: The Eyes Of Medusa [Eigenproduktion]

Einige Zeit ist seit dem letzten Output der Deutschen Band ATRIUM NOCTIS vergangen. Stilistisch hat sich bei den Schwarzmetallern nichts verändert, immer noch sind gewaltige Melodien und eine tiefschwarze vampirische Atmosphäre vordergründig. Jedoch merkt man das die Band einen gewaltigen Schritt vorwärts gegangen ist. Die Songs bis ins letzte
Detail durchdacht sind und zum teil Wahre Sinfonien geworden. Auch äusserlich ist der Silberling absolut Professionell aufgemacht und im dicken Beiheft lassen sich alle Texte nachlesen. Wie schon erwähnt sind die Lieder von ATRIUM NOCTIS sehr melodisch und beinhalten reichlich Keyboard, was letztlich auch für die gespenstige Stimmung sorgt. Die neun Lieder tummeln sich alle im Midtempo Bereich und ich frage mich warum die Band nicht mal einen Zahn zulegt und sich auch mal dem Geschwindigkeitsrausch hingibt. Die Gitarren haben bei den Liedern, wie schon auf dem Vorgänger oft eine rein begleitenden Funktion. Jedoch bekommt das Schwarzmetallische Herz, auf diesem Output deutlich mehr fette Riffs um die Ohren geknallt, als beim Vorgänger. Bei einigen Songs wagt man es sogar richtig nordische Riffs zu spielen, was für angenehme Abwechslung sorgt und der CD die nötige Härt gibt. Um so mehr gelingt es der Band die einzelnen Songs Stimmungsvoll zu gestallten und düsteres Stimmungen zu erzeugen. Musikalisches Fazit zu "The Eyes of Medusa": ATRIUM NOCTIS liefern durchdachte Songs ab, bei denen das ganzes Augenmerk auf die Atmosphäre gelegt ist. Grundlegendes Fazit: The "Eyes of Medusa" ist ein Album das den meisten Anhängern von Symphonic Black Metal recht gut gefallen dürfte. Die CD dürfte bei Fan`s der frühen Cradle of Filth Werken, aber auch Anhänger des Gothic Black Metals gut ankommen. ATRIUM NOCTIS liefern hier ein CD ab die mit beiden Beinen auf dem Boden steht und spielerisch und Soundtechnisch absolut Top ist. Die neun Songs bieten eine Spielzeit von über 50 Minuten. Alles in allem eine feine CD, die ich oben erwähnter Hörerschaft durchaus empfehlen kann.

 
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Discography